Siedlungsbau
Schon im Oktober 1933 begann die Errichtung einer vorstädtischen Kleinsiedlung auf der „Stockschen Koppel“ am Thesdorfer Weg.
Pinneberg, erstmals 1351 urkundlich erwähnt, blickt auf eine vielseitige und ereignisreiche Vergangenheit zurück: Von der mittelalterlichen Burg an der Pinnau entwickelte sich der Ort zur gräflichen Residenz (1290–1640) und später zu einem wichtigen dänischen Verwaltungszentrum. Mit dem Fleckensprivileg 1826 und den Stadtrechten 1875 begann ein neuer Abschnitt – geprägt durch die Eisenbahnanbindung 1844, den Aufstieg als Industriestandort und das Wachstum durch Eingemeindungen (1905/1927).
In Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt der VHS Pinneberg sind zahlreiche Artikel zur wechselvollen Stadtgeschichte Pinneberg entstanden.
Schon im Oktober 1933 begann die Errichtung einer vorstädtischen Kleinsiedlung auf der „Stockschen Koppel“ am Thesdorfer Weg.
Im April 1932 beantragte die Stadt Pinneberg Kredite zur Durchführung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.
Berichte der „Volksschule“ Pinneberg-Nord geben Aufschluss über ihre Situation während des Krieges, die sicher im Wesentlichen übertragbar ist auf die anderen Schulen der Stadt.
Am 1.5.1933 war die Maifeier in Pinneberg zum ersten Mal von der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation (NSBO) ausgerichtet worden.
Schon bald nach der Machtübernahme begann im August 1933 die Organisation des Luftschutzes in der Stadt Pinneberg.
Schon seit Oktober 1934 bemühte sich der Pinneberger NSDAP-Bürgermeister Backhaus aus nationalsozialistischem Sendungsbewusstsein in diversen Schreiben an Entscheidungsträger der zuständigen Ministerien mit der Bitte um Einquartierung von Militär in Pinneberg.
Nach Kriegsausbruch am 1. September 1939 fiel für etwa 10 Tage der Schulunterricht an allen Pinneberger Schulen aus. Neue Ämter wurden zur Versorgung der Bevölkerung gebildet. Die Einberufung vieler Männer stellte die Betriebe vor Umstellungsprobleme.
Zustrom von Kriegsflüchtlingen und Vertriebenen. Mit dem erste Flüchtlingstreck aus dem Osten, der Anfang 1945 in Pinneberg eintraf, begann der stetige Zustrom von Flüchtlingen. Tausende mussten zusätzlich in den etwa 5.000 vorhandenen Wohnungen in Pinneberg untergebracht werden.
Im August 1940 wurden in Pinneberg zwei Kriegsgefangenenlager eingerichtet: In der „Holstenquelle“ (Gastwirtin Luise Busch), Elmshorner Str. 33, und im „Osterholder Quellental“ (Gastwirt Willy Frank) Osterholder Allee 21.
Dieser Bomber gehörte zum Geschwader 526 der amerikanischen 379 Bombardements Group, die in Kimbolton, Cambridgeshire/England stationiert war. Der Flugplatz war 1941 erbaut und 1942 an die amerikanische Luftwaffe übergeben worden.