Grafschaft Holstein(-Pinneberg) und Schaumburg
Pinneberg wurde das erste Mal 1351 in einer Urkunde erwähnt. Die Bedeutung des Ortsnamen Pinneberg ist nicht eindeutig geklärt.
Pinneberg, erstmals 1351 urkundlich erwähnt, blickt auf eine vielseitige und ereignisreiche Vergangenheit zurück: Von der mittelalterlichen Burg an der Pinnau entwickelte sich der Ort zur gräflichen Residenz (1290–1640) und später zu einem wichtigen dänischen Verwaltungszentrum. Mit dem Fleckensprivileg 1826 und den Stadtrechten 1875 begann ein neuer Abschnitt – geprägt durch die Eisenbahnanbindung 1844, den Aufstieg als Industriestandort und das Wachstum durch Eingemeindungen (1905/1927).
In Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt der VHS Pinneberg sind zahlreiche Artikel zur wechselvollen Stadtgeschichte Pinneberg entstanden.
Pinneberg wurde das erste Mal 1351 in einer Urkunde erwähnt. Die Bedeutung des Ortsnamen Pinneberg ist nicht eindeutig geklärt.
1640 fiel die Herrschaft Pinneberg an den dänischen König Christian IV. als Herzog von Holstein. Innerhalb des dänischen Gesamtstaates behielt die Herrschaft Pinneberg immer eine Sonderstellung.
Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg errichteten Preußen und Österreich 1864 eine gemeinsame Verwaltung für Schleswig-Holstein.
Die Firma erzeugte Kurz- und Textilwaren, welche in der Manufakturwarenbranche als „holländische Ware“ bezeichnet wurden.
Das antidemokratische Führerprinzip, an Stelle von Wahlen, war Kernbestandteil der nationalsozialistischen Ideologie.
Am 30.1.1933 war Hitler am Ziel: Er wurde zum Reichskanzler ernannt. Kurz darauf ließ er die Parlamente auflösen.
Die Pinneberger Sturmabteilung der NSDAP, kurz SA genannt, wurde bereits am 14.2.1931 auf dem Gelände hinter dem Gasthaus „Osterholder Quellental“ gegründet.
In einem Artikel im Pinneberger Tageblatt vom 9.1.1935 heißt es, „das Ideal, das die Hitlerjugend verfolgt, ist die deutsche Arbeiterjugend, eine einheitliche deutsche Jugend, welche im Berufsleben steht und für ihren Beruf lebt.“
1933 wurde die demokratische Vereinsstruktur durch das "Führerprinzip" ersetzt.
Gleich nach der Machtübernahme gingen die Nationalsozialisten mit Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Einweisungen in Konzentrationslager gegen ihre Gegner vor.