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Mehr zur Stadtgeschichte Pinneberg

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Pinneberg, erstmals 1351 urkundlich erwähnt, blickt auf eine vielseitige und ereignisreiche Vergangenheit zurück: Von der mittelalterlichen Burg an der Pinnau entwickelte sich der Ort zur gräflichen Residenz (1290–1640) und später zu einem wichtigen dänischen Verwaltungszentrum. Mit dem Fleckensprivileg 1826 und den Stadtrechten 1875 begann ein neuer Abschnitt – geprägt durch die Eisenbahnanbindung 1844, den Aufstieg als Industriestandort und das Wachstum durch Eingemeindungen (1905/1927).

In Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt der VHS Pinneberg sind zahlreiche Artikel zur wechselvollen Stadtgeschichte Pinneberg entstanden. 

  • Rosenfest 1930
    Rosenfest 1930

    Weimarer Republik

    Mit zunehmender Dauer des ersten Weltkrieges (1914-1918) entstand in Deutschland eine katastrophale Versorgungssituation. Die zunächst von der Flotte ausgehende Meuterei zur Beendigung des Krieges ergriff ganz Deutschland und führte am 9. November 1918 in Berlin zur Revolution. Zwar entstand mit der Weimarer Verfassung die erste deutsche parlamentarische Demokratie, aber die durch die Kriegsereignisse und den Versailler Vertrag ausgelöste wirtschaftliche Talfahrt bis hin zur Inflation 1923 machte alle guten Ansätze zu Nichte. Nach einer Periode der Stabilisierung zwischen 1924 und 1929 rissen die Folgen der Weltwirtschaftskrise Deutschland nach 1929 in den Abgrund.